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 Zodiac Signs - The Beginning

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Shiori
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BeitragThema: Zodiac Signs - The Beginning   Do 17 Mai - 10:48

das Eingangsposting lautete :

Die Sternzeichen~

Ich wünsche euch viel Spaß~

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Zuletzt von Shiori am Di 14 Aug - 11:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ioreth

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BeitragThema: Re: Zodiac Signs - The Beginning   Di 16 Okt - 23:11


Bei Sorcha | im Erdgeschoss des Flughafens (Gepäckausgabe), Danzig-Polen

Es freute mich, ihre Freude über unser Wiedersehen zu spüren. Ebenso wie sie vermutlich meine Freude spürte. Mein Kommentar über ihr Gepäck war natürlich nicht ungekontert geblieben. "Oh aber natürlich. Ohne Auswahl ist das Ganze doch langweilig, dann sähen ja alle gleich aus.", gab ich witzend zurück.
Sie gab außerdem zu, dass der riesige Flughafen sehr verwirrend war, was ich mit einem im leichten Lachen eingepacktem "Ja.", bestätigte.
Doch dass Sorcha sich so plötzlich mitten im Satz bei mir einhaken würde, hatte ich nicht kommen sehen. Leicht perplex über die plötzliche Körpernähe war ich dann doch. Allerdings schenkte ich dem nur kurz meine Aufmerksamkeit und nahm es wie es gekommen war. Eigentlich genoss ich es auch ein wenig, auch wenn ich mir nichts konkretes dabei dachte, so wie Sorcha zu dem Zeitpunkt. Zumindest ging ich davon aus, da ich keine speziellen Gefühle in dem Moment von ihr ausgehen spürte.
Also liefen wir eingehakt den Schildern folgend zur Gepäckausgabe einen Stock tiefer, während sie mir von ihrem Flugerlebnis erzählte, wobei ich hin und wieder leicht grinsen musste. Bei der Stelle mit dem Sitznachbar vor ihr musste ich jedoch lachen. Denn mir Bilder in den Kopf zu Pflanzen war nicht schwer. Und zack hatte ich auch schon ein Kopfkino von einer Sandwich-Sorcha.
Warten mussten wir auch nicht auf den Koffer meiner Begleitung, denn kaum standen wir an dem Fließband, auf dem die Koffer regelrecht zur Schau gestellt wurden, kam er uns auch schon langsam entgegen getuckert. Meine Nachbarin hat ihn natürlich auch schon sofort erkannt und ihn an sich gekrallt, wofür sie allerdings ihren Arm aus meinem nehmen musste.
„Und? Wie war dein Weg hier her? Ich hoffe, etwas entspannter...“, fragte sie mich dann, auf dem Weg nach Draußen. Ich überlegte kurz, ob irgendetwas interessantes auf meinem Weg hierher geschehen war, doch da war nichts. Also zuckte ich bloß kurz mit den Schultern und antwortete ihr knapp: "Nö, ich hatte eine absolut unspektakuläre Busfahrt. Aber wer weiß ob du diese Spezis von Passagieren nicht magnetisch anziehst?" Neckisch stieß ich sie sachte in die Seite. Es war nciht mehr lang bis zur Bushaltestelle, von der aus wir zu mir nach Hause gelangen konnten. Gut, dass die Busverbindung hier echt gechillt war. Was er schon mal bei einem Besuch zu seinen Großeltern erlebt hatte... Tz Tz. Ein Bus alle 2 Stunden und am Wochenende nur 5 Busse am gesamten Tag! Der erste fuhr erst um halb 19h aus dem Kaff... Wenn man etwas geplant hatte, konnte einem der Bus schon einen schönen Strich durch die Rechnung machen...
"So. da wären wir. Vorerst. Der nächste Bus fährt in 20 Minuten.", stellte ich fest, nachdem ich die digitale Anzeige der Busabfahrzeiten beäugte. Ich seufzte. "Tjaaa... dann müssen wir wohl Quatschen um die Zeit etwas tod zu schlagen. Irgendwelche Vorschläge?"

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Knoegge

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BeitragThema: Re: Zodiac Signs - The Beginning   Mo 5 Nov - 23:58


Dänemark//Apotheke//Robin

Der Mann vor mir wirkte wirklich ziemlich freundlich, das schien in diesem Land allerdings wirklich keine Seltenheit zu sein. Irgendwie waren in Skandinavien alle immer gut drauf. Gut, zu Hause in Irland war das ähnlich, aber die Leute hier brachten das ganze nochmal auf ein völlig neues Level.
Egal, Konzentration, der junge Apotheker hatte begonnen, mich mit Fragen zu bombardieren, und wenn ich einigermaßen mithalten wollte, musste ich aufpassen. Also los. Nahm Toby noch andere Medikamente? Chronische Krankheiten? “Nein, keine anderen Medikamente und auch keine Krankheiten“ antwortete ich. “Und nein, weder Licht- noch Geräuschempfindlichkeit und auch keine Auren. Also Migräne sind ziemlich unwahrscheinlich.“ meinte ich dann zur nächsten Frage “Oder wollten Sie auf etwas anderes hinaus?“ ein leichtes Grinsen schlich sich auf meine Lippen während ich das sagte. Allein schon anhand der Fragen, die der Kerl stellte, merkte man, dass er wenigstens ein bisschen Ahnung von dem hatte, was er tat, und es machte mir ziemlich viel Spaß, mich mit solchen Leuten zu unterhalten. Vor allem musste ich so außerdem keine Angst haben, dass er mir irgendwas für Toby mitgab, was seinen Zustand am Ende nur noch verschlechterte. Auch seine nächste Frage war schnell beantwortet. Wie fühlten sich die Kopfschmerzen an? “Er hat es so beschrieben, als würde sein Kopf in einer Klemme stecken, die ihn langsam zerquetscht“
„Tut mir Leid, dass ich Ihnen so viele Fragen stelle, aber dann kann ich für ihren Mitbewohner die besten Mittel raussuchen.“  Sagte er plötzlich, woraufhin ich einfach den Kopf schüttelte. “Kein Problem, das ist mir lieber als ihm irgendwas zu geben, was ihm später nicht hilft“ sprach ich meine Gedanken von vorher nun aus und lächelte ihn freundlich an. “Außerdem waren das ja keine Top Secret Fragen bei denen ich Sie leider umbringen müsste, wenn sie die Antworten kennen“ fügte ich dann noch grinsend hinzu. Das was er gefragt hatte, war Standart in einem ärztlichen Gespräch, vor allem wenn es um andere Medikamente und Krankheiten ging, und es freute mich, einen Apotheker zu treffen, der sich tatsächlich für seinen Job zu interessieren schien, statt einem einfach das teuerste vom teuren zu verkaufen.




Maastricht//Am Flughafen//Nele

Ich freute mich wirklich unheimlich, Nele mal wiederzusehen. Sie war wirklich ein kleiner Wirbelwind, und ich wollte gar nicht wissen, was grade so alles in ihrem Kopf abging. Wenn ich ihre Gefühle deuten müsste, würde ich sagen, irgendwas Schräges oder Ekliges. Diese Gedanken schienen allerdings schnell wieder verdrängt worden zu sein, denn so schnell diese kurze Gefühlsänderung auch, so schnell war sie auch wieder weg.
"Sie müssen also dieser Alán Rodrigo Diaz sein." Meinte Nele zu mir und tat dabei so, als würde sie jemanden vom Flughafen abholen, der eine Ferienreise gebucht hatte. "Ich bin heute ihre Chauffeurin. Bitte begleiten Sie mich zu unserer Limousine." Ohne noch groß auf mich einzugehen, setzte sie sich in Bewegung zu unserer „Limousine“. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, bevor ich mich kopfschüttelnd in Bewegung setzte um ihr zu folgen. Die Limo stellte sich schnell als süße Ente heraus, aber das war mir um ehrlich zu sein viel viel lieber. Besser als so ein umweltverschmutzender Benzinschlucker.
“Ich habe auch nichts anderes erwartet“ antwortete ich Nele gespielt hochnäsig, bevor ich begann, die Rothaarige anzugrinsen. Ich konnte außerdem nicht anders, als ihr nach dem Theater einmal durch die Haare zu wuscheln. “Schön dich zu sehen, kleine Schlumpfine“
Auf dem Weg zu ihr nach Hause erzählte ich ihr von der dicken Frau, die den ganzen Flug über in mein Ohr geschnarcht hatte, davon, wie ich mich von meiner mittlerweile Exfreundin Sheila getrennt hatte, was eine super Entscheidung gewesen war, und von der letzten Demo in Buenos Aires, die da nicht ganz so gut ankam, vor allem bei der Polizei. Danach fragte ich sie, was es bei ihr so alles Neues gab und was sie in der Zwischenzeit so getrieben hatte.
Insgesamt redeten wir ziemlich viel und konnten uns super unterhalten, bis wir es letztendlich zu ihr geschafft hatten. Ihre Wohnung gefiel mir ziemlich gut, klein aber fein, irgendwie passend. Vor allem das leichte Chaos erkannte ich im Charakter der Rothaarigen wieder. Irgendwie süß.
"Willst du was essen?“ fragte Nele mich, nachdem ich mein Zeug abgestellt hatte, sprach aber direkt weiter, ohne mir eine Chance zu geben, ihr zu sagen, was für eine schöne Wohnung sie hatte oder dass ich gerne etwas essen würde „Ich habe extra alle niederländische Spezialitäten gekauft. Du verlässt nicht meine Heimat bevor du nicht etwas von meine Lieblingsspeisen probiert hast.“ Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Na das waren ja mal wieder klare Worte von ihr. “Aye aye, Captain!“ antwortete ich ihr, da ich wusste, dass ich sowieso keine andere Wahl hätte, selbst wenn ich wollte.
„Aber keine Sorge, ich habe auch ganz "normale" Sachen hier...und natürlich auch Gurken." Schob sie noch hinterher. Das brachte mich zum Grinsen. Ich ging automatisch davon aus, dass sie mich aufziehen wollte, weshalb ich mir ein kleines Kissen schnappte, und es nach ihr warf.




Australien//Strand//(Anna), Senyo

Noch während ich ein bisschen mit Anna rumalberte, teilte die Gruppe sich auf. Wie sie sich aufteilten, überraschte mich allerdings doch schon ziemlich, denn bei denen, die noch nie surfen waren, waren locker 13 Leute, während mein kleines Grüppchen gerade einmal 3 Leute umfasste, und zwei davon kannte ich schon von der letzten Woche.
“Okay, Ashley, Timo, ihr könnt schonmal rauspaddeln und versuchen, ein paar Wellen zu nehmen.“ begann ich, und erklärte ihnen kurz, worauf sie achten mussten, in den zehn Minuten, die ich mit dem neuen Kerl brauchen würde. Sie hatten das gestern schon gemeistert, weshalb ich mir auch keine Sorgen machte, dass das schief gehen könnte. Immerhin war hier ja auch kein Riff unter Wasser, sondern einfach nur Sand, es konnte also praktisch nichts passieren.
Ich wandte mich dem dritten in der Runde zu, der mich freundlich begrüßte, während die anderen im Wasser verschwanden. Das konnte ich verstehen, es gab kaum etwas Besseres, als endlich aufs Wasser zu können. Dieses Gefühl von Freiheit war wirklich mit wenigem zu vergleichen. Argh, nicht schon wieder abschweifen, was war heute nur mit mir los?
„Ich bin Senyo. Freut mich“ stellte mein neuer Schüler sich nun also breit grinsend vor. Na immerhin schien der Kerl sympathisch zu sein. “Hey mate, ich bin Ethan“ erwiderte ich ihm diesen Gefallen. “Na dann erzähl mal, wie oft warst du schon surfen, und was kannst du so alles?“ fragte ich. Die meisten, die hier ankamen und sich zu den Fortgeschrittenen stellten konnten nicht einmal wirklich aufstehen, von ordentlichen Turns mal ganz zu schweigen. So oder so wäre das allerdings nicht schlimm, dafür war ich ja immerhin da.
Ich wartete noch kurz auf seine Antwort, bevor ich mir eins der Bretter, das, was für ihn vorgesehen war, schnappte, und mit der Nose zum Wasser in den Sand legte. “Goofie oder regular?“ war meine nächste Frage. Eigentlich war es egal, weil ich es ja sowieso gleich sehen würde, mit welchem Fuß er vorne stand, aber so wüsste ich wenigstens, ob er schon ein bisschen Ahnung hatte oder nicht. “Na dann zeig mal, was du so draufhast. Leg dich aufs Brett und mach einen Takeoff“ sagte ich und sah ihn erwartungsvoll an.
Während ich wartete, sah ich einmal kurz zu Anna, die ihrer Gruppe grade erklärte, wie die verschiedenen Boardteile heißen und wie man richtig paddelte. Viel mehr Theorie brauchten die meisten nicht, da sie sowieso nur eine Woche in ihrem Leben surften. Wenn sie mal nicht direkt wieder nach Hause flogen, machte man für gewöhnlich dann mehr davon, denn vorher konnten sie eh nur im Weißwasser surfen, und die meisten wollten eben auch nur das, surfen. Da durfte man nicht zu viel Zeit mit quatschen verschwenden.
Mein nächster Blick ging zu meinen anderen beiden Schülern, die sich wie zu erwarten ganz gut schlugen, auch wenn Timo es gerade in dem Moment schaffte, einen Nosedive zu machen, und die Welle direkt über seinem Kopf zusammenbrach. Aua, Waschmaschine…
Aber zurück zu meinem neuen Schüler.




Japan//Café//allein

[center]Bevor ich mit den anderen zusammen nach Japan gekommen bin, hätte ich nie gedacht, dass es hier tatsächlich so voll sein würde. Natürlich hört man immer wieder Geschichten darüber, wie viele Menschen es in Tokyo gab und wie die Leute in die Bahnen gequetscht wurden, aber man stellte sich das doch tatsächlich immer ganz anders vor, als es wirklich war. Vor allem weil man jedes Mal dachte, die anderen würden übertreiben.
Das war ja eigentlich schon wirklich cool, denn mit Tokyo konnte nicht einmal Athen mithalten, mal ganz zu schweigen von dem kleinen Dörfchen aus dem ich kam. Leben würde ich hier allerdings nicht wollen. Das wäre mir auf die Dauer sicherlich zu laut und zu hektisch. Außerdem schienen die Menschen hier zwar immer freundlich und höflich, aber doch sehr verschlossen zu sein, was nicht so ganz zu meiner südeuropäischen Mentalität passen wollte. Die Leute schienen irgendwie etwas dagegen zu haben, andere kennen zu lernen. So auch der junge Mann, der an dem Tisch saß, an dem noch ein freier Stuhl war.
„Beide Plätze sind frei“ sagte er auf Englisch mit diesem unfassbar niedlichen japanischen Akzent. Ja, den würde ich tatsächlich ein bisschen vermissen, wenn ich wieder zu Hause in Griechenland wäre. Da wo ich herkam, sprachen nur die wenigsten Englisch, und wenn, dann meistens mit einem ziemlich fiesen griechischen Akzent, durch den man kaum noch was verstand. Mein Glück war, dass ich schon als Kind viel rumgekommen war, ebenso wie die anderen mit denen ich hier war, wodurch sich das wenigstens ein bisschen in Grenzen hielt.
„Ich arbeite eigentlich hier. Dem entsprechend können Sie sich gerne setzen“ führte der junge Mann nun weiter aus. Anscheinend hatte seine Schicht gerade begonnen, wenn er jetzt plötzlich wegmusste, oder ich hatte ihn verjagt. Hatte ich etwa irgendwas im Gesicht? Egal, so war das Ganze ja auch in Ordnung. “Dankeschön. Ich wollte Sie aber nicht verjagen“ antwortete ich vorsichtshalber freundlich. Nicht dass er jetzt doch wirklich nur ging, weil ich mich hier hinsetzen wollte…
Nichtsdestotrotz zögerte ich nicht, nicht dass mir sonst noch jemand den Tisch vor der Nase wegschnappte, das wäre ja noch schöner, wenn ich dann jetzt eine Stunde auf einen neuen Tisch warten müsste oder sowas. Gut, ich wusste nicht, ob Japaner unhöflich genug waren, das zu tun, aber Amerikaner waren es definitiv, da hatte ich den Fehler gemacht, auf ihren Anstand zu setzen, weshalb ich dieses Mal lieber kein Risiko einging.
So, was könnte ich denn bestellen… Gute Frage, ich wusste ja nicht mal was es hier so gab… Schnell wandte ich mich dem jungen Mann zu, der wohl hier arbeitete “Entschuldigung, könnte ich bitte eine Karte haben?“ fragte ich und schenkte ihm ein Lächeln.
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BeitragThema: Re: Zodiac Signs - The Beginning   Fr 30 Nov - 12:08


Deutschland, Köln (Games Con) / Auri

"Da ich hier auf der Games-Con nicht zum ersten mal bin und die hier nicht total umgeräumt haben, dann habe ich ne Ahnung wo deine Favoriten zu finden wären. Fangen wir dann einfach am besten beim Sony-Stand an würde ich sagen", schlug ich lächelt vor, da Auri es als erstes nannte. "Mir naaaach!", dabei umfasste ich das Handgelenk meiner Begleiterin, damit ich sie nicht verlieren würde, bei dem ganzen Trubel. Die ganzen Stande entlockten mir immer wieder Ausrufe, wie: "Cooool" "Wow, schau mal" "Haha, wie süß" und der Gleichen. Auch war ich auf dem Weg zu unserem Ziel fleißig dabei Merchandise zu sammeln, die einem die Leute freundlicherweise reichten. Ha, ha bei den ganzen T-Shirts, die ich bekommen habe, hätte ich gar keine Wechselkleidung einpacken müssen, zumindest was Oberteile betrifft. Kulis sowie Schlüsselanhänger bis zum Umfallen und ab und an ne kleine Süßigkeit. Ach, einfach super. Meine Ausbeute war groß, falls Auri also nicht so fleißig "gelootet" hatte, wie ich, hätte ich genug, um es mit ihr zu teilen.
Wenn ich mich richtig erinnerte müssten wir nur noch um die Ecke und würden bei Sony angelangt sein. Und tatsächlich, sie standen dort, wo sie auch letztes Jahr waren. Ein hoch auf die Orga, dass sie nicht umgeändert hatten!
Ich stellte mich mit meiner Internet-Freundin ans Ende der Schlange. "So jetzt heißt es wohl warten", dabei seufzte ich kurz. Es ist schon klar, dass nicht nur wir beide Interesse an den unterschiedlichen Ständen hatten, dennoch ist die ganze Warterei auch etwas nervig, aber gut ich war ja zum Glück nicht allein. "Schau mal mein Beute!", dabei öffnete ich meinen Rucksack und zeigte Auri was ich so alles gesammelt hatte. Bei dem ganzen Tumult hatte ich nicht mitbekommen, was sie sich alles schnappen konnte, also fragte ich sie lächelnd: "Und, was hast du so Schönes erhaschen können? Merchandise ist einfach das Beste. Einer meiner Hauptgrunde hier zu sein...und natürlich auch welches zu kaufen und es mir nicht nur zu "ergammeln"", dabei musste ich Lachen. "Und natürlich hoffe ich darauf, ein paar Synchronsprechern über den Weg zu laufen. Ich weiß, dass nicht an jedem Stand auch die Synchronstimmen, die für die Figuren aus den Spielen sprechen, anzutreffen sind, dennoch stirbt die Hoffnung ja bekanntlich zu Letzt", sagte ich grinsend. "Besonders toll wäre es natürlich zum Beispiel Nico Sablik  von "Detroit: Become Human", als Connor zu treffen. Das ist dann so, als wenn man mit Harry Potter und Amazing-Spider-Man gleichzeitig sprechen würde, weil er ja auch der Standardsprecher von Daniel Radcliffe und Andrew Garfield ist." Bei dem Vergleich musste ich etwas lachen, aber ja seine Stimme gehörte zu den vielen, vielen Synchronsprechern die ich  sehr verehrte und gerne hörte außerdem sind die Rollen  eh alle cool.





Niederlande (Maastricht)/Flughafen mit Alán →  Neles Wohnung mit  Alán

Bei den Worten „Schön dich zu sehen, kleine Schlumpfine“, musste ich es Alán einfach gleichtun und streckte mich, um ihm ebenfalls durchs Haar zu wuscheln. „Freut mich auch Lulatsch“, dabei streckte ich ihm lächelnd die Zunge raus und beendete unsere Begrüßung mit einer Umarmung.

Während der Fahrt hatten wir uns viel zu erzählen. Mein Freund tat mir zwar leid, dass er während des Fluges zwar permanent ein Schnarchen im Ohr hatte, etwas lustig war es aber schon, weswegen  ich mir ein Grinsen nicht verkneifen konnte. Bei mir konnte er dann hoffentlich besser schlafen, tröstete ich ihn aber. Auch als er mir berichtete, dass zwischen ihm und Sheila Schluss war, hätte ich ihn gern getröstet, da eine Trennung ja meist eine traurige Angelegenheit war. Alán meinte jedoch, dass es eine super Entscheidung war, weswegen ich mich dann wohl eher für ihn freute, als ihn zu bemitleiden.  Manchmal passt es halt nicht mehr, dann ist eine Trennung wirklich die beste Entscheidung und so lange es ihm dabei gut ging, was kann man da mehr wollen? Bei der Demo harkte ich etwas mehr nach, denn wenn er dabei schon die Polizei erwähnt malte ich mir schon das Schlimmste aus, wie Wasserwerfer und Tränengas, was echt übel sein kann und ich etwas besorgt um ihn war.
Von meiner Seite aus konnte ich meinem Beifahrer berichten, dass ich ganz stolz auf meine Nichte bin, dass sie bald eingeschult wird und ich in meinem Kindergarten zur Zeit ein Projekt namens „Wir pflanzen alle einen Baum“ mit meinen Schützlingen durchführe. Dies wurde selbstverständlich alles mit dem örtlichen Förster abgesprochen, sodass jedes Kind meiner Gruppe seinen eigenen Baum an abgesprochenen Orten pflanzen konnte, ihm einen Namen geben durfte und beobachten kann, wie er groß und stark wird. Finanziert haben wir das durch einen Kuchenbasar, bei dem die Kleinen fleißig mitgeholfen haben, sodass er ein großer Erfolg wurde. Ach, ich war ja so stolz auf meine Knirpse.

Als mir Alán ein „Aye, aye Captain“ auf meine Frage bezüglich etwas zu essen gab, verstand ich es als Zustimmung und wollte mich schon auf dem Weg zur Küche machen, aber lies es mir nicht nehmen ihn mit seiner Gurken-Liebe etwas aufzuziehen, bevor ich mich wieder Richtung Küche wandte.
BUM! Ich spürte ein Kissen, was gegen mein Kopf prallte und hob es auf. „Ohhh, lieber Alán, das war ja nicht gerade weise von dir deinem Gegner deine Waffe auszuliefern. Jetzt bist du ja ganz schutzlos“, dabei musste ich grinsen. Mein Grinsen bliebt auch während meiner folgenden Worte: „Du willst krieg, den kannst du auch haben!“, dabei tat ich so, als ob das Kissen in meinen Händen eine Waffe wäre, das ich gerade geladen hätte und unterstütze das ganze noch mit dem entsprechendem Geräusch und lief dann zu meinem Kumpel, um ihm dann freundschaftlich das Kissen um die Ohren zu hauen.
Wir kämpften eine epische Schlacht, welche unentschieden ausging. Leicht außer Atem meinte ich zu Alán, dass er sich gut geschlagen hatte und reichte ihm meine Hand, um unseren Frieden zu besiegeln. „So, jetzt haben wir uns unser Essen aber redlich verdient. Ich würde vorschlagen, es gibt selbst gemachte Pommes, dazu Frikandel speciaal und als Nachtisch Vla, den mir meine Oma heute noch vorbei gebracht hat, von ihr schmeckt es einfach am besten“, schwärmte ich. Auch auf die Gefahr hin wieder ein Kissen an den Kopf geworfen zu bekommen, überreichte ich meinem Gegenüber eine Gurke, so als ob es der heilige Gral wäre. „Du wirst die ehrenvolle Aufgabe erhalten uns den Gurkensalat als Beilage zuzubereiten“, sagte ich grinsend zu ihm, „aber natürlich nur, wenn du Lust zum kochen hast?“ Ich schaute Alán fragend an, während ich mir Kartoffeln schnappte, aus denen ich gleich die Pommes machen wollte.
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BeitragThema: Re: Zodiac Signs - The Beginning   Mi 5 Dez - 20:56

<img src="https://cdn.discordapp.com/attachments/429263648968409101/437256740967546890/Jae_Donovan.jpg" />]https://cdn.discordapp.com/attachments/429263648968409101/437256740967546890/Jae_Donovan.jpg]
Seoul | auf dem Weg zur Mall | Victoria

Na da freute dich ja jemand~ Schmunzelnd betrachtete ich das Mädchen vor mir, welches sichtlich erfreut war, mich hier anzutreffen. Oder zumindest jemanden, der sie verstand. Nachdem ich ihr andeutete, mir zu folgen, tat sie dies auch und stellte sich ebenfalls vor. Victoria? Ein hübscher Name, sicherlich sehr beliebt bei den Leuten, die im Westen lebten. Ich nickte nur, um ihr zu zeigen, dass ich ihr zugehört hatte und ebenfalls erfreut war, sie kennen zu lernen. Die junge Dame antwortete auch auf meine Frage, weshalb sie hier war und erklärte mir, dass ihre Freundinnen und sie sich aus den Augen verloren hatten, als sie zur Mall wollten. So schwer war dies auch nicht, immerhin waren die Straßen überfüllt mit Menschen und hier durch zulaufen erwies sich ebenfalls als ziemlich schwierig. Wenn man sich hier nicht auskannte. Ihre Einladung ließ mich leicht lächeln und ich sah sie dankend an. "Danke für das Angebot, aber ich denke kaum, dass deine Freunde mich wirklich dabei haben wollen und es ist doch vollkommen normal, einer hilflosen Dame aus der Patsche zu helfen. Mach dir keine Sorgen, du musst mir das nicht zurück zahlen", meinte ich zu ihr, ehe ich ihr wieder zuhörte und mir schon Gedanken darüber machte, wo man als Tourist hingehen könnte. Hm... Mir fiel da der N Seoul Tower in Namsan-Park ein, welcher einen himmlischen Ausblick hatte. Das könnte ihnen sicherlich gefallen. "Du liegst mit deiner Vermutung richtig. Ja, ich wohne hier, bin hier auch geboren, dennoch bin ich halb Amerikaner, da mein Vater einer ist. Meine Familie wohnt in New York, weshalb ich auch ziemlich gut Englisch kann. Im übrigen würde ich dir den N Seoul Tower empfehlen, denn da kann man ganz Seoul sehen. Nicht unbedingt alles, aber ziemlich vieles und ich kann selbst sagen, dass es sich wirklich lohnt, deine Kamera wird dies sicherlich lieben", grinste ich sie nun an und drängelte mich durch die Menschenmasse, trotzdem darauf bedacht, Victoria nicht zu verlieren. Sie an der Hand nehmen wollte ich nicht, vielleicht würde ihr das zu unangenehm sein oder sie mochte es nicht von Fremden angefasst zu werden. Schlimm fand ich dies nicht, weshalb ich auch nichts dazu sagen würde. Wenn ich ihr jedoch zu schnell sein sollte, musste ich wohl eine Schraube runterdrehen. Wird schon schief gehen.


London | Cafe -> draußen -> vor der Apotheke | allein -> Evan

Irgendwann verging mir jedoch die Lust zu zeichnen, nach mehrmaligem wegschmeißen von Blättern war dies kein Wunder und ich brauchte ein wenig Abwechslung. Seufzend packte ich meinen Block wieder weg, trank meinen Kakao noch eben leer und bezahlte schließlich, ehe ich den Laden verließ und mich einfach auf den Weg begab. Wohin? Das wusste ich nicht. Ich kannte mich hier nicht sonderlich aus und es war auch mein erstes Mal in London, weshalb ich ehrlich gesagt keine Ahnung hatte, wohin ich eigentlich lief. Gott, ich sollte wohl am besten jemanden fragen. Als ob mich Gott erhört hatte, entdeckte ich einen jungen Mann, welcher sich genau in meine Richtung begab. Ihn konnte ich sicherlich fragen! "Sorry für die Störung, aber könnten Sie mir vielleicht aushelfen? Ich kenne mich hier nicht sonderlich gut aus", sprach ich ihn also an, nachdem ich all meinen Mut zusammen nahm und es einfach tat. Wenigstens hatte ich es versucht.

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BeitragThema: Re: Zodiac Signs - The Beginning   Sa 8 Dez - 20:02


Seoul | auf dem Weg zur Mall | mit Jae unterwegs
Huijuijui, ich hatte scheinbar einen wahren Gentleman ausfindig gemacht. Ich sollte ihm also nicht für seine Hilfe danken? Ph! Keine Sorge, ich würde mich schon noch erkenntlich zeigen für seine Hilfe. Und auch wenn es nur eine Kleinigkeit wie Pralinen oder dergleiches werden sollte. Er würde mir hier nicht mit leeren Händen verschwinden, dies stand für mich fest!
Er empfahl mir einen Tower, welcher in irgendeinem Park stehen sollte. Ich hatte zwar bisher noch nichts von diesem Park gehört, aber sein Vorschlag gefiel mir, um ehrlich zu sein. Besonders bei dem Ausblick von der Aussichtsplattform konnte man bestimmt - vor allen Dingen bei Dämmerung - gute Bilder schießen, ohne es noch irgendwie bearbeiten zu müssen.
Lächelnd bedankte ich mich für seinen Vorschlag.
"Vielen Dank, du bist wirklich sehr aufme-", fing ich an, konnte meinen Satz nicht zu Ende führen, da ich auf einmal angerempelt wurde und gegen ihn stieß. Um nicht umzufallen, schnappte ich instinktiv nach seiner Hand - ein kalter und zugleich warmer Schauer durchfluchtete mich. Die Handfläche meiner linken Hand kribbelte, als wäre sie zuvor eingeschlafen, und doch irgendwie angenehm. Was war das nur für ein Gefühl? Meine Hand fing dann im nächsten Moment an zu brennen, so dass ich aufkeuchte und meine Hand eilig von ihm nahm, um sie zu inspizieren. Dort sah ich für eine gefühlte Millisekunde die Konturen meines Sternzeichens aufleuchten, ehe dies auch wieder verging. Träumte ich etwa? Hatte ich mir das vielleicht nur eingebildet? Was war denn nur los mit mir?

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BeitragThema: Re: Zodiac Signs - The Beginning   Mo 10 Dez - 21:15


Juneau (Alaska), Sauna | mit Freunden

Mit einem wohligen Seufzen schloss ich die Augen und ließ den Kopf nach hinten gegen die Rückenlehne der hölzernen Saunabank sinken. Der Nachmittag war viel besser gelaufen, als ich erwartet hatte. Erst ein paar Runden Badminton zum Aufwärmen in der Sporthalle, dann zum Auspowern ein paar Bahnen im Schwimmbad zurücklegen, und nun zum Abschluss in der Sauna die müden Muskeln entspannen. Dass ich heute Abend wunderbar schlafen können würde, wusste ich jetzt schon. Außerdem hatten all diese Aktivitäten den gewünschten Effekt gehabt und mich die eisige Kälte Alaskas für ein paar Stunden vergessen lassen. Vor allem jetzt hier in der Sauna würde ich nicht einen Gedanken an das Wetter draußen verschwenden – im Gegenteil! Wenn ich die Augen geschlossen hielt und meine Fantasie gut genug anstrengte, konnte ich mir vielleicht sogar vorstellen, zurück in meiner Heimat zu sein. Die beinahe schon unerträgliche Hitze des Sommers… die schwüle drückende Luft… das Rauschen des Meeres in der Ferne…
„Mein Vater hat mir ein U-Boot geschenkt.“
Mit einem Mal war meine ganze schöne Vorstellungskraft dahin und ich schlug abrupt die Augen auf.
„Dein Vater hat bitte was?!“ Die Irritation war überdeutlich aus meiner Stimme herauszuhören, und auch der Blick in meinen weit aufgerissenen Augen war ein sicheres Indiz dafür, dass ich nicht die geringste Ahnung hatte, was hier gerade abging. Verwirrt und leicht benommen von der Hitze blickte ich zwischen den beiden Hohlköpfen hin und her, mit denen ich bereits den kompletten Nachmittag verbracht hatte und die jetzt neben mir auf der Saunabank saßen: Trevor und Andrew. Meine engsten Freunde hier in Alaska. Alle beide waren zwar totale Spinner und im wahrsten Sinne des Wortes strohdoof, aber dafür hatten sie jeder ein Herz aus Gold und waren unglaublich loyal. Man könnte Pferde mit ihnen stehlen – wenn es hier denn welche geben würde. Da Trevor aber schon lange nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte und gerne dazu neigte, sich die kuriosesten Geschichten zusammen zu spinnen, glaubte ich ihm natürlich kein Wort. U-Boote waren nicht gerade ein gängiges Geschenk für zwischendurch! Auch Andrew erwiderte meinen fragenden Blick lediglich mit einem ratlosen Schulterzucken, weshalb er und ich unsere gesamte Aufmerksamkeit wieder auf Trevor richteten.
„Na ja, also… Mein Vater hat doch diese komische Blumenvase für das Museum besorgt und wie sich herausgestellt hat, war die wohl ein paar Millionen wert.“
Während Trevors Grinsen mit jedem seiner Worte breiter wurde, zog ich nur ungläubig die Augenbrauen immer weiter zusammen. Was der Kerl da von sich gab, konnte doch nicht stimmen! Andrew schien das allerdings anders zu sehen, denn er begann bereits lautstark damit, die erste Schatzsuche auf dem Meeresgrund vorzubereiten.
Einen Moment lang lauschte ich dem Dialog meiner beiden Freunde, doch als sie damit begannen, eine Fahrt mit dem U-Boot direkt in das Bermudadreieck zu planen, beschloss ich schließlich einzugreifen.
„Jungs, ihr habt doch nicht die geringste Ahnung, wie man so ein U-Boot überhaupt bedient.“
Meine Worte hatten den gewünschten Effekt und Trevor und Andrew hielten mitten in ihrer Planung inne, um mir zuzuhören. Ich nutzte diesen Moment allerdings dafür, um direkt noch einmal das Thema zu wechseln.
„Ein paar Millionen, sagst du?“ hakte ich erneut bei Trevor nach „Und da hat dein Vater beschlossen, das Geld ausgerechnet für ein U-Boot auszugeben?“
„Es war halt noch was vom Geld übrig. Ein Privatjet wäre mir zwar lieber gewesen, aber in Alaska gibt es nun mal viel Wasser. Und vom Fliegen wird mir übel.“
Bei Trevors Erklärung konnte ich einfach nicht anders, als laut loszulachen. Das durfte doch nicht wahr sein. Wenn er wirklich die Wahrheit sagte, dann…
„Ich muss dieses U-Boot sehen!“
Trevor zögerte nicht einmal dabei, meiner Bitte nachzukommen, und so verließen wir alle drei nur ein paar Minuten später das Gelände des Wellnessresorts und machten uns auf den Weg zum Haus von Trevors Familie…
Nicht einmal eine halbe Stunde später musste ich wieder einmal feststellen, wie ungerecht die Welt doch war. Es gab Menschen, die mussten ewig lange auf einen kleinen Urlaub sparen, und dann gab es Trevor, der eben mal schnell ein U-Boot – ein echtes U-Boot! – geschenkt bekam, weil sein Vater mit dem Fund einer antiken Schale – die übrigens so gar nichts mit einer Blumenvase gemeinsam hatte – über Nacht so reich geworden war, dass er ganz Alaska kaufen könnte!
Wenigstens gab Trevor Andrew und mir die Erlaubnis, das U-Boot ebenfalls benutzen zu dürfen und das rechnete ich ihm hoch an. Vielleicht hatte ich so tatsächlich die Gelegenheit, eine Fahrt mit einem U-Boot zu machen, bevor Trevor und Andrew es schafften, das Ding wirklich noch im Bermudadreieck zu versenken…




Juneau (Alaska), ihre Wohnung → U-Boot (unbekannter Zielort) | allein → mit Veris

Ich war gerade ein bisschen eingenickt, als sich die Haustür öffnete und mich eine derart starke Welle der Euphorie erreichte, dass ich sofort wieder hellwach war. Veris war wieder zuhause und seine Laune war besser denn je. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, woher diese Vorfreude und Aufregung stammte – vor allem wenn man auf die Uhr sah und feststellte, dass es kurz nach Mitternacht war – aber ich hoffte inständig, dass Veris einfach wieder dorthin zurückgehen würde, wo er hergekommen war und seine ganze Euphorie mitnahm. Aber stattdessen machte er sich nicht einmal die Mühe seine Jacke auszuziehen, sondern warf lediglich mit einem Poltern die Schuhe in die Ecke und kam dann ohne Anzuklopfen in mein Zimmer gestürmt.
In der Hoffnung, dass er von alleine wieder verschwinden würde sobald ihm langweilig wurde, beschloss ich zunächst gar nicht zu reagieren, hielt die Augen geschlossen und stellte mich schlafen. Leider hatte diese Methode bisher noch nie funktioniert und auch diesmal war es nicht anders. Als ich dann auch noch hörte wie Veris damit begann, meinen großen Reiserucksack aus der Ecke zu kramen und meine Schrankfächer zu öffnen, saß ich mit einem Mal kerzengerade im Bett.
Die Frage danach, was zum Teufel das alles sollte, brauchte ich nicht einmal laut aussprechen, bevor Veris sich zu mir drehte und mir mit einem breiten Grinsen verkündete: „Zieh dich um, Ann. Wir fahren in den Urlaub!“
Mein erster Reflex war ein demonstrativer Blick in Richtung der kleinen silbernen Digitaluhr auf meinem Schreibtisch, wo die rot leuchtenden Zahlen ‘00:21 AM‘ anzeigten.
„Es ist mitten in der Nacht!“ sprach ich das Offensichtliche aus, obwohl ich mir ziemlich sicher war, dass Veris wusste, wie spät es war. „Normale Menschen schlafen um diese Zeit und fahren nicht in den Urlaub!“
„Normale Menschen haben aber auch nicht das, was ich habe!“.
Einen unnormalen Schlafrhythmus? Den Drang, andere in den Wahnsinn zu treiben? Ich verzichtete darauf, meine Aufzählung laut auszusprechen, denn ich war ohnehin viel zu sehr davon abgelenkt, dass Veris mir meine gesamte Sportbekleidung inklusive Taucheranzug zuwarf. Was genau ich damit anfangen sollte, würde mir wohl vorerst ein Rätsel bleiben, denn nur einen Moment später war Veris bereits in sein eigenes Zimmer verschwunden.
„In zehn Minuten geht’s los!“ hörte ich ihn noch quer durch unsere Wohnung rufen, bevor mir die Geräuschkulisse verriet, dass er jetzt auch seinen eigenen Schrank durchwühlte…
Trotz meines Vorhabens, sämtliche Sachen von meinem Bett zu schmeißen und mich wieder schlafen zu legen, stand ich keine fünfzehn Minuten später abreisebereit und mit gepacktem Rucksack an unserer Wohnungstür. Wo genau es hin ging, oder warum es so wichtig war, mitten in der Nacht aufzubrechen, wollte Veris mir nicht verraten. Er wusste genau, dass ich absolut kein Fan von derartigen Überraschungen war, aber leider wusste er auch, dass er bereits meine Neugier geweckt hatte. Abgesehen davon war auch der Rest von mir nicht nur geweckt, sondern so hellwach, dass ich in den nächsten Stunden ohnehin keinen Schlaf finden würde. Ich folgte Veris also aus der Wohnung und hinunter auf die Straße…
Als wir nach einer guten Dreiviertelstunde Nachtwanderung die Anlegestellen der Schiffe und Segelboote erreichten, war ich immer noch genauso verwirrt wie zuvor. Auch die Tatsache, dass wir das kleine Motorboot der Familie von einem von Veris‘ Freunden losmachten und damit hinaus aufs Wasser fuhren, verschaffte mir keine Klarheit. Ich ließ Veris trotzdem erst einmal machen, denn ich war mir ziemlich sicher, dass wir uns in nicht einmal einer Stunde ohnehin wieder zurück in unserer Wohnung befinden würden. Was ich dann allerdings zu Gesicht bekam, machte mich sprachlos.
Direkt vor der Stelle, wo Veris mit dem Motorboot gehalten hatte, lag ein U-Boot. Ein U-Boot! Seit wann parkten denn U-Boote hier draußen? Und wieso hatte es noch niemand mitgehen lassen?
„Der Wahnsinn, oder?“ riss Veris mich irgendwann aus meinen Gedanken; ließ mir aber nicht einmal genug Zeit zum antworten – geschweige denn die Situation überhaupt zu verarbeiten – bevor er die Einstiegsluke des U-Bootes öffnete, seinen Rucksack hineinwarf und dann selbst hinterher kletterte. Erst als er komplett aus meinem Sichtfeld verschwunden war, erwachte ich aus meiner Starre und kletterte ebenfalls zur offen stehenden Einstiegsluke.
Skeptisch blickte ich ins Innere hinein und wurde direkt von einem Scheppern und Krachen begrüßt. Dem Klang nach war Veris bereits damit beschäftigt, sämtliche Technik an Bord in ihre Einzelteile zu zerlegen! Das alleine war Grund genug, um mich im Inneren des U-Bootes gar nicht erst umzusehen, sondern direkt zu Veris zu eilen.
Der Anblick, der mich schließlich weiter vorne erwartete, war ein „Möchtegern-Kapitän“, der ohne jegliches Wissen gut gelaunt irgendwelche blinkenden Knöpfe des Armaturenbrettes betätigte und kleine Schalter umlegte.
„Du hast doch keine Ahnung, was du da tust.“ sprach ich das Offensichtliche aus, doch Veris reagierte nicht einmal darauf, sondern wedelte nur mit ein paar Blättern herum, die er in der Hand hielt. Als ich näher trat, konnte ich die Aufschrift ‘Kurzanleitung Schnellstart U-Boot‘ lesen und riss erschrocken die Augen auf.
„Moment mal, wir klauen ein U-Boot?!“
Der entsetzte Unterton ließ meine Stimme gleich zwei Oktaven höher klingen, doch auch das brachte Veris nicht aus der Ruhe.
„Wir klauen es nicht, wir leihen es uns. Für unsere kleine Reise.“ erklärte er mir mit einem kurzen Blick über die Schulter, bevor im nächsten Moment auch schon der Motor ansprang. Wie genau er das geschafft hatte, wusste ich nicht – er wusste es wahrscheinlich nicht mal selbst – aber Tatsache war, dass das U-Boot allmählich zum Leben erwachte!
Wie von der Tarantel gestochen eilte Veris an mir vorbei, verriegelte die Einstiegsluke und kehrte dann zu den Armaturen mit den Steuerelementen zurück. Ich tat vorerst gar nichts, denn alles in mir schrie danach, dass das eine sehr, sehr schlechte Idee war…
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Mizu

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BeitragThema: Re: Zodiac Signs - The Beginning   So 13 Jan - 12:07


Köln | auf der Games-Con | mit Maya
Ich lachte, als Maya mich so voller Enthusiasmus mit sich zog. Es war erfrischend jemand so lebhaftes bei sich zu haben. Normalerweise ging ich sonst immer alleine auf die Games-Con, weil sich niemand aus meinem Freundeskreis für das Gaming interessierte. Ich wollte mich zwar nicht beschweren, aber wenn man jedes Jahr alleine hier unterwegs war, konnte dies auf Dauer doch etwas langweilig werden. Umso froher war ich, dass nun Maya mit mir hier war. Außerdem würde ich sie aufgrund ihrer feuerroten Haare nicht aus den Augen verlieren. Ein Bonus, den ich schmunzelnd dankbar annahm.
Auch ich staunte genauso wie sie über die vielen Dinge und konnte mich nicht entscheiden, welche Merch-Artikel ich als erstes holen wollen würde. Am liebsten wollte ich >alle< haben. Ich befürchtete also, dass ich mit einem dicken Minus nach Hause gehen würde. Aber immerhin hatte ich schon seit Monaten für diesen Besuch gespart, dann konnte ich das Geld auch gut ausgeben.
Ich stimmte in ihrem Seufzen ein, als ich die lange Schlange an dem Stand sah. „Das Einzige, worauf ich mich jedes Jahr >nicht< freue. Diese Menschenmassen und diese Schlangen.“ Ich lugte neugierig in den Rucksack, als sie mir ihren Loot stolz präsentierte und ich pfiff einmal begeistert auf. „Das sieht sehr gut aus! Wir müssen auf jeden Fall später noch einmal zu diesem einen Merchstand zurück. Die hatten da so schöne Figuren, die aber jetzt zu sperrig zum mitnehmen gewesen wären.“ Ich zeigte ihr ebenfalls die Dinge, die ich ergattern konnte und grinste. Es war schon erstaunlich, wie mich das so glücklich machen konnte.
Ich stimmte in ihrem Lachen ein, als sie über den Synchronsprecher von Connor sprach und konnte ihr nur zustimmen. „Das wäre ein perfekter Beitrag fürs den Whats App Status.“ Ich schmunzelte. „Aber Detroit ist auch ein wahnsinnig gutes Spiel. Playstation hat auf jeden Fall gut vorgelegt, was die Exclusiv-Titel angeht.“ Und deswegen war ich auch froh, dass ich eine Playstation besaß und keine X-box.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis die Schlange sich nach und nach lichtete und man schon das Ziel der Reise sehen konnte. „Deswegen bin ich jetzt auch echt gespannt, wie das neue Spiel werden wird.“


Sønderborg | in seiner Apotheke | Erica
Ich lächelte die Dame an, während sie ein paar Fragen verneinte und mir dann eine Gegenfrage stellte.
„Genau, ich wollte auf eine Migräne hinaus“, bestätigte ich ihre Vermutung und hörte mir aufmerksam auch die Antworten der anderen Fragen an. Dass er keine weiteren bekannten Krankheiten und auch keine weiteren Medikamente einnahm, machte die Auswahl für mich nur einfacher. Ihre witzelnde Bemerkung über die Top Secret Fragen brachte mich etwas ins Straucheln. Tatsächlich waren solche Witzeleien eher ungewöhnlich bei meinem Patienten. Ja, sie waren immer alle nett und freundlich und sich auch für keinen Spaß zu fein. Aber solch eine Aussage hatte ich tatsächlich noch nie gehört.
Ein kurzes Lachen ging über meine Lippen. „Dann habe ich ja noch einmal Glück gehabt.“ Ich zwinkerte ihr zu und schob ihr im selben Moment die Thomapyrin entgegen. Ich ließ meinen Zeigefinger auf der Packung liegen. „Ich würde Ihnen dieses Präparat empfehlen. Es ist eine Mischung aus Aspirin, Paracetamol und Coffein. Das Coffein sorgt im Grunde dafür, dass die schmerzlindernde Wirkung schneller eintritt und viele schwören auf diese Kombination bei Kopfschmerzen.“
Ich drehte mich noch einmal zu meiner Sichtwall um und holte noch eine weitere Thomapyrin hervor. Dort stand dick „intensiv“ drauf.
„Falls Sie sich nicht sicher sind, wie stark die Schmerzen sind, kann ich Ihnen auch gerne diese Variante mitgeben. Sie unterscheidet sich von der Zusammensetzung zwar nicht, aber bei der Intensiv ist mehr Paracetamol enthalten, sodass sie selbst bei Migräne gut hilft.“
Ich lächelte sie wieder an. „Er kann gerne auf einmal 2 Tabletten nehmen, wenn er möchte. Aber nicht mehr als 6 Tabletten pro Tag. Außerdem sollte ein Zeitabstand von mindestens 4 Stunden zur nächsten Einnahme liegen. Falls die Schmerzen länger als 4 Tage andauern, würde ich an Ihrer Stelle noch eine ärztliche Behandlung in Erwägung ziehen.“
Ich überlegte einen Moment, ob ich noch etwas vergessen hatte und fügte noch hinzu: „Bitte kein Alkohol während der Einnahme trinken. Das verträgt sich mit dem Paracetamol nicht so gut.“
Ich sah sie fragend an, welche Packung sie mitnehmen wollen würde, tippte aber sicherheitshalber schon einmal beide Präparate in meinen Computer ein. Dann konnte ich im Nachhinein einfach eines der beiden herauslöschen.


Svínafell | zu Hause | mit Blake
Blakes Prusten überging ich gekonnt, während er schließlich dann den Kopf schüttelte, was meine rechte Augenbraue fragend nach oben glitten ließ. Doch mein fragender Ausdruck verschwand schnell wieder und wich meinem berühmten >der Jagdtrieb hat mich gepackt<-Grinsen, das ich so oft an den Tag legte, wenn eine potentielle >Beute< - also eine gutaussehende Frau- an uns vorbei ging oder sich in unserer Nähe befand.
„Eine Freundin?“ Ich lachte kurz auf. „Freundinnen sind anstrengend. So viele Verpflichtungen, so viele Einschränkungen.“ Nein, für eine Freundin hatte ich wahrlich noch keine Nerven. Es war nicht so, dass ich nie eine feste Bindung eingehen wollte. Ganz im Gegenteil, ich spekulierte sogar damit, dass ich irgendwann eine Familie gründen wollte. Aber das hatte noch Zeit. Und momentan sehnte ich mich mehr nach flüchtigen Bekanntschaften, die nur auf ein wenig Spaß ruhten. Natürlich sollte man nicht denken, dass ich den Frauen falsche Hoffnungen machte. Stehts machte ich zuvor meinen Standpunkt klar. Leider passierte es dennoch immer wieder, dass sich Frauen anscheinend so etwas wie >wenn er mich hatte, will er keine andere mehr< dachten und das Risiko sich zu verlieben eingingen. Leider ein manchmal äußerst nerviger Nebengeschmack.
„Dir würde auf jeden Fall eine Freundin gut stehen, mein Guter. Es wundert mich, dass du schon so lange Single bist.“
Ich verzog etwas das Gesicht, als er das Doppeldate ansprach und sah ihn an, als wäre er von einem Moment zu dem anderen zu einem Verrückten mutiert. „Lustig ist nicht das Wort, was mir dazu als Erstes einfallen würde.“ Doch ich grinste ihn danach wieder versöhnend an.

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